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INFORMATIONEN ZUR UNTERSUCHUNG

Der Untersuchungsablauf ist zwar standardisiert, jedoch wird jede Diagnostik individuell auf die Patient:innen abgestimmt und bezieht sich auf die Fragestellungen bzw. die Störungsbilder.

Es können eine Vielzahl an psychischen und physischen Erkrankungen untersucht werden.

Die Zusammenarbeit mit der überweisenden Ordination ist wichtig, die Bedürfnisse der Patient:innen werden berücksichtigt.

Bitte weisen Sie die Patient:innen darauf hin, dass sie Vorbefunde, Medikamentenlisten, Seh- oder Hörbehelfe zur Untersuchung mitbringen sollen.

Im Falle einer Demenzabklärung werden sie ersucht eine Angehörige zum Ersttermin mitzunehmen.  

BEISPIELE FÜR DIAGNOSTISCHE FRAGESTELLUNGEN

Kognitive Auffälligkeiten

  • Diagnostische Abklärung bei Verdacht auch Post-Covid oder Long-Covid 

  • Demenzabklärung bei Verdacht auf Demenz vom Alzheimertyp oder Morbus Parkinson, sowie Spezialsyndromen wie zum Beispiel die atypischen Demenzen

  • Diagnostik bei nicht altersgemäßer Merk-, Konzentrations- oder Exekutivfunktionsstörung

  • Leistungsdiagnostische Abklärung der Kognition bei vorrangig somatischen Erkrankungen wie zum Beispiel Diabetes Mellitus Typ II, COPD usw.

Störungen im Erleben und Verhalten

  • Diagnostische Abklärung bei Verdacht auf Angst-, Panikstörung und Depression

  • Diagnostik bei körperlichen Symptomen ohne ausreichenden Organbefund

  • Diagnostische Abklärung nach potenziell traumatischem Erlebnis

  • Diagnostik bei auffälligem Erleben und Verhalten ohne Erklärungsmodell

Verlaufsdiagnostik bei erworbenen oder progredienten Erkrankungen

  • Diagnostik und Verlaufsdiagnostik bei erworbenen Erkrankungen wie zum Beispiel nach Schädelhirntrauma oder Schlaganfall, sowie bei Multiple Sklerose

Komplexe Fragestellungen

  • Spezielle Fragestellungen wie zum Beispiel ADHS im Erwachsenenalter

  • Differentialdiagnostik bei komorbiden Störungen

  • Autismus-Spektrum-Störungen

ABLAUF EINER NEUROPSYCHOLOGISCHEN DIAGNOSTIK

In der Regel kommen Patient:innen mit einer Zuweisung zur Klinischen Psychologie und einer gezielten Fragestellung. Die Terminvereinbarung kann durch Ihre Ordination oder durch die Patien:tin vorgenommen werden.

Der erste Termin dauert zirka eine Stunde. Nach den Anmeldeformalitäten und der Aufklärung gemäß Psychologengesetz 2013 werden Exploration und Anamnese durchgeführt. Sollte es sich um eine Demenzabklärung handeln, so empfiehlt sich die Begleitung durch Angehörige.

Es wird gegebenenfalls ein weiterer Termin zur psychometrischen Diagnostik vereinbart. Die Dauer und der Einsatz von Verfahren richtet sich nach dem Störungsbild und der Leistungsfähigkeit der Patient:innen.

Im dritten Termin erfolgt die Befundbesprechung mit patient:innengerechter Erklärung der  ICD-Diagnose und der Therapieempfehlungen. Falls erforderlich wird Kontakt mit der zuweisenden Ordination aufgenommen, beispielsweise bei rasch notwendigen weiteren Abklärungen oder dringenden Therapien. 

 

Ein ausführlicher Befund wird den Patient:innen ausgehändigt.

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